CBD bei Panikattacken



Jeder Mensch kennt das Gefühl der Angst, denn sie gehört zu unseren wichtigsten Ur-Instinkten. Angst ist ein guter Berater bei möglichen Gefahren. Sie hilft uns, Risiken zu vermeiden und unser Überleben zu sichern. Bei einer Angststörung tritt die Furcht jedoch auch in ungefährlichen Situationen auf und ist inadäquat übersteigert. Sie entwickelt eine unbeeinflussbare Eigendynamik, die in einer reaktiven Fehlsteuerung des Angst-Stress-Reaktionssystems mündet. Bei einer Panikstörung leiden Betroffene an immer wieder auftretenden, plötzlichen Panikattacken im Sinne von Angstanfällen, ohne dass jedoch eine real greifbare Gefahr besteht. Die körperliche Angstreaktion kommt ohne Vorwarnung und wird als massive gesundheitliche Bedrohung erlebt. Auf körperlicher Ebene zeigt sich dies in Form von Schweißausbrüchen, Herzrasen, Engegefühl in der Brust mit Atemnot, Hitze- und Kälteschauern, Übelkeit, Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Extremitäten und Zittern. Als psychische Symptome stehen die Furcht, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder zu sterben im Vordergrund. Bei immer wiederkehrenden Panikattacken entwickeln die Betroffenen eine Angst vor der Angst und trauen sich nicht mehr, ihrem bisherigen sozialen Leben nachzugehen, was in Vermeidungsstrategien, Rückzug und Isolation enden kann. Freundschaften und Beziehungen werden extrem belastet. Als Therapiemöglichkeiten stehen bei leichteren Formen Entspannungsverfahren, Stressabbau und angstdämpfende, beruhigende und schlaffördernde pflanzliche Präparate zur Verfügung. Bei hohem Leidensdruck favorisiert die Schulmedizin Verhaltenstherapien und Medikamente, vor allem, wenn die Angsterkrankung von einer Depression begleitet wird. Als Nachteil der Medikamente seien massive Nebenwirkungen genannt, bis hin zur körperlichen und psychischen Abhängigkeit.

Aus bisherigen Studien und Untersuchungen weiß man, dass CBD (Cannabidiol) die Fähigkeit besitzt, eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Angsterkrankungen zu spielen, indem es sich an den 5-HT1A-Rezeptor anbinden kann - ähnlich wie die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmeinhibitoren (SSRIs), die als Medikamente zur Milderung von Angsterkrankungen, zur Stimmungsaufhellung, bei Depressionen oder bei Schmerzen zum Einsatz kommen. Da das Phytocannabinoid CBD gleichfalls an diesen Rezeptor bindet, könnte dies zur Milderung der Angst beitragen, nur eben mit weniger massiven Nebenwirkungen. Für eine allgemeingültige Aussage mangelt es bisher noch an Forschungsergebnissen. Erste Studien zeigen jedoch, dass CBD ein berechtigtes therapeutisches Potenzial zur Behandlung von Angststörungen und Panikattacken besitzt.

Das CBD bei Panikattacken helfen kann, ist bis heute durch keine anerkannte Studien bewiesen oder wissenschaftlich nachgewiesen – somit kann man nur von den Erfahrungen zahlreicher Anwender sprechen.
Sicher werden in den nächsten Jahren doch noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten erschlossen.

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