CBD bei Migräne-Attacken



Mit 20% bei Frauen und 8% bei Männern ist Migräne eine häufige Erkrankung. In diesem Beitrag erfahren Sie alles zum Thema Migräne und ob CBD gegen das Migräne-Leiden helfen kann.

Was ist Migräne?

Bei Migräne handelt es sich um starke (oft einseitige) Kopfschmerzattacken, die immer wiederkehren. Die Kopfschmerzen kommen meist mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Migräne kann u.a. genetisch veranlagt sein, oder mit der Periode der Frau zusammenhängen. Typische Auslöser für Migräne sind Stress, Schlafmangel, Hormonschwankungen, Wetterumschwünge oder bestimmte Nahrungsmittel. Migräne ist bisher nicht heilbar, jedoch kann die Intensität und Häufigkeit der Anfälle abnehmen. Oft bessert sich Migräne mit dem Alter oder verschwindet sogar nach den Wechseljahren. Zur Behandlung von Migräne können Medikamente eingenommen werden. Außerdem können Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren, Sport oder Akupunktur.

Alternative zu Schmerzmitteln bei Migräne?

Migräne hat vielseitige Facetten – von starken Kopfschmerzen über Schwindel, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Wahrnehmungsstörungen oder gar Sehstörungen. Migräne-Attacken können sehr heftig ausfallen und im Alltag stark einschränken. Dabei versprechen starke Schmerzmittel eine schnelle und direkte Linderung der Symptome, bringen aber auch gravierende Nebenwirkungen mit sich und können Leber und Magen-Darm-Trakt stark belasten. Grund genug also, sich nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten umzusehen. Bereits seit einigen Jahren scheinen CBD Produkte eine besonders vielversprechende Option zu sein: Aufgrund des Inhaltsstoffes Cannabidiol sollen diese angeblich akute Schmerzen zeitnah reduzieren und vorbeugend Migräne-Anfälle entgegenwirken.

CBD bei Schmerzen

Aktuell deuten zahlreiche Studien auf eine Wirksamkeit gegen Schmerzen und Begleiterscheinungen bei Migräne hin - selbst die Schulmedizin setzt auf diesem Gebiet seit geraumer Zeit auf CBD Produkte. So erwartet beispielsweise Univ.-Prof. Dr. Hans Georg Kress, der die Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerzmedizin an der Medizinische Universität/AKH Wien leitet, dass CBD in naher Zukunft auch in den USA und Europa als Medikament für mehrere Bereiche zugelassen werden könnte. Doch wie genau soll dieses Cannabidiol auf den Körper einwirken? Als Teil unseres Nervensystems verfügen wir über ein körpereigenes Endocannabinoid-System, welches unter anderem Einfluss auf unser Immunsystem, das Schmerzempfinden, den Stoffwechsel aber auch unser psychisches Empfinden und Stimmungslage hat. Es wird angenommen, dass der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) dabei die Rezeptoren dieses Endocannabinoid-Systems anspricht und so auf direktem Weg entzündungshemmend, schmerzlindernd, entkrampfend und beruhigend wirken kann. Gleichzeitig könnte es auch das Stressempfinden reduzieren, welches häufig als einer der Hauptfaktoren für Migräne-Leiden auftritt.

Anwendung von CBD

Wenn Sie das erste Mal mit CBD in Berührung kommen, sollten Sie vorsichtig anfangen und sich langsam herantasten. Das gilt sowohl für die Tropfenanzahl, als auch für den CBD Gehalt des Produktes. Es gibt zwar keine reguläre Überdosis bei der Einnahme von CBD, allerdings kann eine große Einnahmemenge schlaffördernd wirken. Es wird empfohlen, anfangs das CBD täglich in einer niedrigeren Dosierung einzunehmen und dann je nach Bedarf den Cannabidiol-Wert oder die Anzahl der Tropfen zu erhöhen. Dabei sollten Sie auf die empfohlene Einstiegs- und Dosiermenge der jeweiligen Produkte achten.

Das CBD bei Migräne-Attacken wirken kann ist bis heute durch keine anerkannte Studien bewiesen oder wissenschaftlich nachgewiesen – somit kann man nur von den Erfahrungen zahlreicher Anwender sprechen.
Sicher werden in den nächsten Jahren doch noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten erschlossen.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.